Corona COVID19-Pandemie

Coronavirus cells in an electron microscope. 3D illustration

Liebe Patientinnen und Patienten,

der Herbst steht bevor und die Verkühlungszeit, das wird eine schwierige Situation ergeben in der Gesundheitsversorgung, deshalb hier ein paar Hinweise zum Vorgehen bei uns in der Ordination:

Allgemeine hygienische Maßnahmen:

Wir tragen in der Ordination zu unserem gegenseitigen Schutz bitte alle Schutzmasken. Am besten ist es, wenn Sie bereits mit Maske in die Ordination kommen, wenn Sie keine Maske mithaben, werden wir Ihnen eine geben.

Wichtig ist die Maske vor allem zur Vermeidung einer Tröpfcheninfektion, also während der Beratungsgespräche und wenn wir beim Behandeln den üblichen Sicherheitsabstand nicht einhalten können. In der Ruhezeit während der Akupunkturbehandlung können Sie die Maske abnehmen.

Wir sorgen dafür, dass die Behandlungsräume immer frisch durchgelüftet sind, wenn Sie sie betreten, und auch während der Behandlung wird immer wieder einmal gelüftet.

Wir gestalten den Ablauf so, dass die Begegnung mit anderen Patienten auf ein Minimum reduziert wird. Ganz lässt es sich nicht vermeiden, dass sich Patienten, die kommen, und solche, die gehen, im Wartebereich begegnen, aber der Sicherheitsabstand von 1 Meter lässt sich dabei einhalten, und die Termine sind so gelegt, dass sich meistens nur eine Person im Wartebereich befindet. Sie können diesen Ablauf unterstützen, indem Sie möglichst pünktlich kommen.

Im Eingangsbereich haben wir die Möglichkeit zum Händewaschen mit Warmwasser und zur Handdesinfektion mit Sterillium eingerichtet.

Dass wir permanent für alle sonstigen notwendigen hygienischen Maßnahmen sorgen, (Händewaschen, Händedesinfektion, Flächendesinfektion von Boden, Liegen, Geräten, WC, Türklinken, Türglocke usw.) versteht sich von selbst.

Falls Sie eine Verkühlung oder einen Infekt haben

Wenn Sie eine Verkühlung oder einen Infekt haben und zu einer Behandlung in die Ordination kommen wollen, dann rufen Sie mich bitte unbedingt vorher an, dass ich Sie vorab kurz nach Ihren Symptomen fragen und mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen kann.

In den meisten Fällen wird es möglich sein, dass Sie zu einem dafür geeigneten Termin („Infekt-Termin“) zur Behandlung in die Ordination kommen können. Wir achten dabei darauf, dass Sie möglichst keinen Kontakt mit anderen Patienten haben, und die Behandlung findet unter erhöhten infektions-prophylaktischen Sicherheitsbedingungen statt.

Sollte ich bei der telefonischen Befragung zu dem Ergebnis kommen, dass bei Ihnen der Verdacht auf eine COVID-19-Infektion besteht, dann müssten Sie zu Hause bleiben, und wir müssten einen COVID-19-PCR-Test in die Wege leiten.

Den COVID-19-PCR-Test leiten Sie in diesem Fall selbst in die Wege, indem Sie die Nummer 1450 anrufen, und dort noch einmal Ihre Symptome schildern. Wenn Sie auch von Seiten des dort beurteilenden Arztes als Verdachtsfall eingestuft werden, wird er Sie über Ihre Quarantäne-Verpflichtung aufklären und veranlassen, dass jemand zu Ihnen in die Wohnung kommt, um den Test abzunehmen. Sollte er Sie nicht als Verdachtsfall  einstufen, können Sie sich wieder an mich wenden, und Sie können zu einem „Infekt-Termin“ zur Behandlung kommen.

Frage: Warum kann es sein, dass ich Sie als „COVID-19-Verdachtsfall“ einstufe, und der Arzt bei 1450 nicht? Weil banale Verkühlungen und Infekte in vielen Fällen nicht eindeutig von beginnenden oder leicht verlaufenden COVID-19-Infektionen zu unterscheiden sind, und weil es daher einen relativ großen Ermessenspielraum dafür gibt, ob man bei einem bestimmten Patienten einen Verdacht ausspricht, oder nicht. Das diesbezügliche Vorgehen durch die Behörden und bei 1450 hängt auch vom Verlauf der Pandemie, von der aktuellen gesundheitspolitischen Test-Strategie und von den Testkapazitäten ab.

Fest steht, wenn Sie durch 1450 als „nicht verdächtig“ eingestuft worden sind, können Sie zur Behandlung in die Ordination kommen. Natürlich unter den oben beschriebenen erhöhten Vorsichtsmaßnahmen eines „Infekt-Termins“.

Telemedizinische Betreuung

Wenn Sie nur ein Rezept, eine Verordnung, eine Zuweisung oder eine Krankmeldung brauchen (und schon Patient oder Patientin bei mir sind), dann müssen Sie dafür nicht in die Ordination kommen, ich kann das für Sie über Telefon und Email erledigen.
Auch für andere Beratungen, zum Beispiel in der Zeit einer häuslichen Selbstisolation, stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Für alle telemedizinischen Leistungen erlaube ich mir ein Honorar von 2,- Euro pro Minute Zeitaufwand zu verrechnen.

ALLGEMEINE HYGIENEMASSNAHMEN BEI VIRUSEPIDEMIE

Händewaschen

Häufiges Händewaschen bleibt wichtig.
20 Sekunden lang mit Seife gut die Hände waschen und abspülen ist für die Anti-Virus-Hygiene ausreichend, die Verwendung von Desinfektionsmitteln ist im Alltag nicht nötig und nicht empfohlen.
Wenn man nach Hause kommt sofort ins Badezimmer und 20 Sekunden gründlich die Hände waschen.

Nicht ins Gesicht greifen

Vor allem wenn man im öffentlichen Raum unterwegs ist und unweigerlich Gegenstände, Haltegriffe, Geldscheine und so weiter angreift, nicht ins Gesicht greifen, bis man sich zu Hause wieder die Hände gewaschen hat.
Zu Hause, nach Waschen der Hände, muss man sich nicht vor sich selber fürchten.

Husten- und Nieß-Etikette

In ein Papiertaschentuch husten und nießen, dieses entsorgen und sich gleich die Hände waschen. In Ermangelung eines Taschentuches in die Ellenbeuge Nießen oder Husten. NICHT IN DIE HAND! Wenn man es doch gemacht hat, gleich gründlich die Hände waschen.

Abstand halten

1 bis 1,5 Meter Abstand halten vermindert das Risiko einer Tröpfcheninfektion.
Auf Händeschütteln und Umarmung verzichten.
Besser zu Fuß gehen, als mit den Öffis fahren.
Besser Stiegen steigen, als mit dem Lift fahren.
In der Zeit der Epidemie unnötige Reisen und Aufenthalte in Menschenansammlungen vermeiden.

Gesichtsmasken

Das Tragen von OP-Masken oder selbst gemachten Gesichtsmasken in Situationen mit engerem sozialen Kontakt in Innenräumen ist für die Eindämmung der Übertragung sinnvoll, weil das COVID19-Virus sehr ansteckend ist.

Die einfachen Masken (OP-Masken, selbstgemachte Masken) bieten nur einen unvollständigen Schutz, weil sie nur einen Teil der feuchten Luft, in der sich die Viren befinden, aufhalten, aber wenn viele Menschen die Masken tragen, dämmt das unterm Strich die Ausbreitung ein.

Für Reisen in Bus, Bahn oder Flugzeug empfehlen sich FFP2-Masken.

Problemzone schlecht belüftete Innenräume

Das wird im Herbst und im Winter ein großes Problem werden. Längere Aufenthalte von vielen Personen in nicht sehr gut durchlüfteten Räumen stellen ein Infektionsrisiko dar. Da muss sich jede/jeder am Laufenden halten und selbst überlegen, wie sie/er am besten damit umgehen will.

Stand 26. August 2020